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08. Jul 2015

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Techonomic Studie

So nutzen Schweizer die Technik

Die heimischen vier Wände werden für Herr und Frau Schweizer immer mehr zur persönlichen Lern- und Erlebniszentrale. Zu diesem Ergebnis kommt der Techonomic Index* von Samsung, der im Juli 2015 bereits zum zweiten Mal umfassende Einblicke in Schweizer Haushalte gibt. Von europaweit 18’000 Personen wurden 1’000 Schweizerinnen und Schweizer in der Studie nach ihrer Techniknutzung im Alltag befragt. Konsumenten holen sich dabei zunehmend über Smartphones, TVs oder Küchengeräte die Welt zu sich nach Hause. Insbesondere TV erlebt dank Streaming bzw. Video-on-Demand (VoD) einen neuen Aufschwung. Aber auch Kochgeräte sind gefragte Helfer in den Schweizer Haushalten. So wird fast eine Stunde täglich in das Zubereiten von Nahrungsmitteln in der Küche investiert. Eine wahre Renaissance des Zuhauses dank Technologie!

«Der Index zeigt, dass für Herr und Frau Schweizer das Zuhause zu einem Ort geworden ist, wo man nicht mehr nur einfach isst, entspannt und schläft. Es ein Arbeitsplatz, ein Ort zum Lernen und ein Entertainment-Center, wo wir uns mit unseren Liebsten verbinden und Inspiration aus der Welt um uns herum erhalten. Und Technologie bereichert diese Erfahrung», fasst Gordon Müller, Presseverantwortlicher Samsung Schweiz, die Studie zusammen.

So nehmen Unterhaltungs- und Haushaltsgeräte mittlerweile einen zentralen Platz im Leben vieler Schweizerinnen und Schweizer ein: Die durchschnittliche Anzahl an elektronischen Geräten in einem heimischen Haushalt beträgt beachtliche 19. Genutzt werden diese insgesamt 15.56 Stunden täglich, was zeigt, dass Büro- und Alltagswelten immer mehr verschmelzen und viele Menschen ihre wertvolle Freizeit gerne in den eigenen vier Wänden geniessen. Im Einzelnen ergab die Studie folgende ausgewählte Ergebnisse:

TV

Zurück zum Fernsehen

Obwohl die Verbreitung und Nutzung von Smartphones, Tablets und anderen Entertainmentgeräten weit verbreitet ist, nimmt der Fernseher in der Nutzung für Schweizer nach wie vor einen hohen Stellenwert ein. So schalten 78% den Fernseher, im Vergleich zur Smartphone-Nutzung von 89%, täglich ein, allerdings wird dabei vor dem TV mit rund 3 Stunden durchschnittlich deutlich mehr Zeit verbracht als vor Laptops und PCs (34.4 Minuten) oder Smartphones (1.34 Stunden). Im europäischen Schnitt, in welchem sich die Schweiz mit 3 Stunden genau einreiht, wird damit eine halbe Stunde mehr vor den Flachbildgeräten verbracht als 2014.

Hinzu kommt die steigende Offenheit und Akzeptanz von Video-on-Demand- oder Streaming-Diensten. So nutzen europaweit 24% der Befragten kostenpflichtige VoD-Angebote. Das ist viermal mehr als vor zwölf Monaten. Damals waren nur 5% bereit, für VoD zu bezahlen. Die Schweiz liegt hierbei deutlich über dem europäischen Schnitt: Fast ¾ der Schweizer haben schon einmal einen Film oder TV-Inhalte heruntergeladen (70%), rund jeder Vierte macht dies wöchentlich (23%).

 

Streaming stark

Bei Streaming ist die Nutzung in der Schweiz ähnlich hoch: Mehr als zwei Drittel (70%) haben schon einmal Videos gestreamt. Knapp die Hälfte davon (48%) macht dies wöchentlich. 23% der Haushalte in der Schweiz haben zudem im letzten Monat für das Streaming von Filmen und Fernsehshows auch bezahlt. Im Vergleich zum europäischen Schnitt von 24% ein hoher Wert, welcher sich gegenüber 2014 in der Schweiz erhöht hat (+6%). In puncto Ausgaben liegen die Schweizer auf den vorderen Rängen. Mit monatlichen Durchschnitts-Ausgaben von 12.14 Euro für Film-Content liegen wir nur knapp hinter den «führenden» Portugiesen, welche im Durchschnitt 14.7 Euro für das Streaming von Filmen und Fernsehshows ausgeben.

Fernsehen und gleichzeitig Online unterwegs sein – so genanntes Second Screening – ist in europäischen Haushalten längst zur Gewohnheit geworden, wie beispielsweise über das Tablet. Ob zum Teilen von Inhalten, Verwalten von Dokumenten, Streaming von Online-Inhalten oder Lesen von Zeitungen und Magazinen – die Anzahl Tablets in Schweizer und europäischen Haushalten und deren Nutzungsdauer hat deutlich zugenommen: In 53% der europäischen Haushalte befindet sich ein Tablet, ein Plus von 16% zum Vorjahr. In der Schweiz sind es sogar 66%, mit einem Plus von 5% im Vergleich zu 2014.

Die Social Media-Aktivitäten sind in der Schweiz jedoch im Vergleich zum letzten Jahr gesunken. So partizipieren noch 66% in einem Sozialen Netzwerk, während der Wert 2014 noch bei 75% lag.

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Mobiles Internet fürs Lernen

Mobile 4G-Technologien und deren weiterer Ausbau erlauben es, Wissen über mobile Geräte auszubauen. Ob motivierende TED-Talks, Onlinesprachkurse oder YouTube-Anleitungsvideos – Herr und Frau Schweizer gehen zunehmend online, um ihren Wissensdurst zu stillen und Neues zu entdecken. 21% greifen dabei wöchentlich auf Lerninhalte zu. Digitale Bücher und andere Publikationen werden von rund 23% mindestens ein Mal wöchentlich gelesen. Die generelle App-Nutzung am mobilen Gerät (Spiele ausgenommen) rangiert hierbei mit 48% an erster Stelle in der Content-Nutzung (gleich auf mit dem Streamen von TV- und Film-Content).

Wie wichtig es Schweizerinnen und Schweizern ist, ihren geistigen Horizont über Technologien zu erweitern, lässt sich auch aus den Ausgaben ablesen: So zahlte rund jeder fünfte Schweizer im letzten Monat für digitale Publikationen (19%) – und damit deutlich mehr als im letzten Jahr (7%). Ausserdem geben heimische Haushalte pro Monat mit fast 15 Franken durchschnittlich mehr für Lernmaterialien aus als für mobile Spiele (etwa 11 Franken), Bücher und Magazine (etwa 15 Franken), Filme (10) und Musik (12). An einem Durchschnittstag verbringen dabei 20% aller Schweizer rund eine Stunde mit dem Konsum von Lerninhalten.

Während Lernen auf dem Vormarsch ist, ging die Begeisterung für mobile Spiele zurück. Im europäischen Vergleich gab 2015 nur noch jeder Dritte (31%) zu, regelmässig auf Smartphone und Tablets zu spielen – nach 50% in 2014, ein starker Rückgang von 19%. Im Allgemeinen ist die Nutzung jedes Contents von Smartphones und Tablets in der Schweiz rückläufig. Mit Ausnahme des Streamens von TV- und Film-Content. Hier legten die Schweizer innerhalb eines Jahres um 10% zu und erreichten 2015 einen Wert von 48%.

 

Schweizer lieben ihren Haushalt

Die grosse Anzahl Kochsendungen, die zunehmende Präsenz von Promiköchen und die steigende Anzahl an Food-Bloggern haben mitunter dazu beigetragen, dass viele Schweizerinnen und Schweizer ihre Freizeit zunehmend in der Küche verbringen: Rund 84% der Europäer (+12% im Vergleich zu 2014) und 74% der Befragten hierzulande nutzen ihre Kochgeräte täglich. Und wenn diese genutzt werden, dann fast eine Stunde (55 Minuten) – und damit durchschnittlich in etwa genauso lang wie das Smartphone oder das Tablet.

Nicht ganz so beliebt sind elektrische Reinigungsgeräte. So werden diese von zirka jedem dritten Schweizer täglich genutzt (36%), dennoch stieg diese Zahl um 10% im Vergleich zum letzten Jahr. Länderübergreifend ist ein klarer Trend erkennbar: So ist die Nachfrage nach Koch- und Reinigungsgeräten im europäischen Vergleich mit dem Vorjahr generell um einen Drittel gestiegen.

 

Über die Studie

 
Samsung Electronics hat den Samsung Techonomic Index ins Leben gerufen, um die Art und Weise, wie Personen Technologien angehen und nutzen, zu verfolgen. Die Studie basiert auf einer Online-Umfrage mit 18’000 Teilnehmern im Alter ab 16 Jahren in 18 europäischen Ländern. Sie wurde vom European Samsung Lifestyle Research Lab in Auftrag gegeben und in Zusammenarbeit mit Lightspeed GMI durchgeführt.

Lightspeed GMI hat 18’000 Teilnehmer im Alter ab 16 Jahren über ihre Online-Panels in der Schweiz, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Finnland, Deutschland, Griechenland, Italien, Ungarn, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Portugal, Spanien, Schweden, Österreich, Rumänien und Grossbritannien befragt. (1’000 Interviews pro Markt). Die Daten wurden entsprechend des bekannten nationalen Alters- und Geschlechterprofils für jedes Land gewichtet. Die Interviews wurden vom 21. April bis 18. Mai 2015 online durchgeführt. Lightspeed GMI war verantwortlich für die Durchführung der Befragungen, während Blue Rubicon sämtliche Berichterstattungen und Analysen übernommen hat.

Die Vergleichsdaten wurden aus einer von Ipsos MORI vom 14. bis 28. April 2014 durchgeführten Umfrage mit 1’000 Erwachsenen im Alter von 18 – 65 Jahren online in der Schweiz erhoben.

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